Mit neuen Freunden über das Eiserne Tor (24.09. – 30.09.2015)

Nach Belgrad ging es schnell weiter nach Rumänien. Es folgt einer der schönsten Donauabschnitte; eine c.a. 100 km lange Schlucht vor dem eisernen Tor. Dabei haben wir ein paar Tage die Gesellschaft von Caro und Christoph genossen.

Die erste Übernachtung nach Belgrad war noch auf serbischen Gebiet in Kovin. Nach einem Trockengewitter mit ordentlich Blitz und Donner sind wir einmal im Kreis gefahren um die Unterkünfte zu inspizieren. Uns hat die letzte Unterkunft, kurz vor der ersten, am meisten zugesagt. Vor allem der dortige Kellner war super fleißig, wissbegierig und sympathisch. Beim Versuch die Übersetzung der „deutschen“ Speisekarte zu verbessern hat sich zudem herausgestellt, dass das was oft einfach nur als Schnitzel benannt wird, in Wirklichkeit ein aufwendiges Fleischgericht ist.

An der Grenze zwischen Serbien und Rumänien enden Straßen oft abrupt im Feld, deshalb mussten wir einen kleinen Umweg fahren bis zur nächsten durchgehenden Straße von Serbien nach Rumänien. Uns ist gleich die schöne Landschaft und der viele Müll überall aufgefallen.

In Socol haben wir dann nach Wasser gefragt und dabei erfahren, dass kurz vor uns schon zwei andere Deutsche hier angekommen sind. Jetzt war das eine freie Zimmer im Dorf natürlich belegt. Wir haben dann bei einem Vogelbeobachtungsposten hinter Belobreska campiert.

Am nächsten Tag sollten wir dann auch die anderen Deutschen, Caro und Christoph, kennenlernen. Mit ihnen zusammen sind wir dann die nächsten drei Tage durch die wunderschöne 100 km lange Schlucht vor dem Eiserne Tor, vorbei an dem großen in Stein gehauenen Antlitz von König Decebalus und anschließend noch ein Stückchen durch Serbien bis Negotin. Unsere Zeit mit den beiden hätte schöner sein können, doch leider hat es die ganzen drei Tage durchgehend geregnet. Christoph hat meistes auch ein wirklich zügiges Tempo vorgelegt. Wenn es dann mal zu schlimm wurde haben wir auch eine ausgiebige Pause in einem warmen Kafee eingelegt. Den letzten Tag haben wir gemeinsam in Negotin in der Villa Deluxe, einem Luxusapartment für 6000 Dinar pro Zimmer verbracht. Beim abendlichen Stadtbummel durch Negotin haben wir uns viele Restaurants angesehen um uns schließlich für genau das richtige zu entscheiden. Eine kleine Pizzeria mit einer netten engagierten Kellnerin.

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