Am 21. August haben wir endlich das gemacht wovon wir schon seit Monaten reden. Wir sind in die weite Welt hinaus gezogen, um Abenteuer zu erleben.
Ankunft in Donaueschingen – Geisingen (15 km)
Mit dem Zug sind wir los von Hamburg nach Donaueschingen. Einzig meine Mama sagte uns am Gleis ade bevor wir unsere Reise anfingen. Angekommen, haben wir uns die Sagen umwobene Donauquelle und den Donauzusammenfluss angesehen. Und ließen dann bis Geisingen noch die Räder durchdrehen. Der erste Abend war sehr nett. Mit Anglergesellschaft, einer Ägyptologin (Angelina) und einem Biologen (Mario) saßen wir in den Donauwiesen. Dann gingen wir zu Bett und konnten am nächsten morgen mit dem kanufahrenden Pärchen noch gemeinsames Frühstück genießen.
Geisingen – Mengen (80 km)
Der zweite Tag war überraschend anstrengend wir sind von Geisingen bis Mengen gefahren. Unsere Einsteigerstrecke war also gut 80 km lang und ging durch das obere Donautal ordentlich auf und ab. Eine anstrengende, aber landschaftlich sehr zu empfehlende Strecke.
Mengen – Ulm (100 km)
Den Sonntag haben wir früh begonnen. Wir sind um 7 Uhr zum Sonnenaufgang aufgestanden, haben unser Zelt eingepackt und kurz gefrühstückt. Um 8:20 Uhr sind wir dann losgeradelt, denn unser Ziel für heute hieß Ulm. Das entspricht mal eben einer Fahrstrecke von 100 km am Donauradweg entlang. Belohnt wurden wir damit, dass wir gleich zu Anfang unserer Tour einen kleinen Fuchs gesehen haben. Felix wollte dann ungefähr um 10 Uhr halt machen für ein zweites Frühstück. Das erste Dorf in das wir einkehren wollten bimmelte gerade zur Kirche und hatte noch nicht mal einen Bäcker. Dorf Nummer 2 „Bechingen“ wird uns wohl länger in Erinnerung bleiben. Dort erlebten wir ein Stück echte Baden-Würtenbergische Kultur. In dem Gasthaus „Hänle“ traf sich die schwäbischen Altherren-Gesellschaft beim „Frühschoppen“ nach dem Kirchgang und riss schweinische Witze. Das Frühschoppen hat nicht etwa etwas mit shopping zu tun, wie manch Hamburger denken könnte, sondern ist das reinleuchten des ersten Alkohols am Tage. Später am Tag gab es in Algershofen eine Warme Quelle zu bewundern. Das Wasser in dem Quellsee hat ganzjährig eine Temperatur von 16°C. Deshalb leben hier auch Schildkröten und riesige Karpfen.
Ulm – Donauwörth (111 km)
Auf der Strecke von Ulm nach Donauwörth wurde es landschaftlich schon etwas unspektakulärer, verglichen mit dem oberen Donautal. Es gab in der Frühe auch nicht mehr so viele schöne seltene Tiere zu sehen.
Ein kleines Highlight des Tages war der Römertempel im unscheinbaren Dorf Faimingen; bei den Römern hieß diese Stadt damals Pheobiana.

















Gleiches Zelt und LuMa hab ich auch ;). Beides hat aber noch nicht so einen schönen Zeltplatz wie ihr gehabt.
Wer kennt denn etwa Frühschoppen nicht? Weiterhin gute Fahrt durch schöne Landschaften!
Danke , wieder schöne Bilder & Bericht. Weiterhin gute Reise. Karin u. Hannes
Yay, eine Postkarte! Vielen Dank dafür! 🙂
Auf dem Flug nach Kroatien am Samstagabend werd ich mal richtung Donau winken 😉
Habt weiter eine tolle Reise!
( . )( . ) Hihihi