Durch Bayern hindurch wurde die Landschaft schon etwas unspektakulärer als im oberen Donautal aber hin und wieder gab es ein Paar wirklich schöne Sehenswürdigkeiten.
Die Etappe von Donauwörth bis Kehlheim (118km) haben wir nicht ganz geschafft, da wir unterwegs zunächst eine Kette getauscht haben, und schließlich ist auch noch eine Sattelschraube gebrochen und der Ritzelkranz entpuppte sich dann auch als weniger dauerhaft als erwartet. Wunderschön war der große Park in Ingolstadt.
Auf einem Feld wurden Kartoffeln geerntet und wir haben uns die ganz kleinen, liegen gebliebenen in unseren Rucksack gesteckt. Auch ein Pastinakenfeld hatten wir gefunden (Alles BIO). Abends gab es dann an einer wunderschönen Stelle an der Donau „Papas Bonitas“ mit Pesto vom Campingkocher und Lagerfeuer.
Am nächsten Morgen dann sind wir aber zum Kloster Weltenburg und von dort aus mit einem kleinen Kahn durch die „Weltenburger Enge“/„Donaudurchbruch“ gefahren. Das Kloster Weltenburg ist im Vergleich zu den vielen Schlössern, Dorfkirchen und Burgen, die wir in ganz Bayern und Baden-Würtemberg ständig entlang der Strecke gesehen haben echt unspektakulär aber dafür gab es hier mit Abstand die teuerste Wirtschaft die wir bisher gesehen haben. Auch die Kahnfahrt war nicht billig, 14€ für 10 min auf dem Wasser.
Anschließend sind wir noch bis ca. 1km hinter Regensburg gekommen, wo wir von einem Angler wieder einen super Campingplatz gezeigt bekommen hatten. Mit Badestelle, Feuerstelle und geschützt zwischen Bäumen. Das war die erste Nacht im Zelt in der wir beide kein bisschen gefroren haben.
Am 27.08 sind wir dann über Straubing, Bogen und Deggendorf bis Altmühlheim. Die genannten Städte machten alle den Eindruck als könne man hier ein wirklich glückliches Leben führen. Es gab ausreichend Geschäfte in den Innenstädten, wunderschöne, große und neue Spielplätze und es gab große Grundstücke und diese Städte waren aber gleichzeitig nicht zu groß.
Altmühlheim war ein winziges Dorf mit einer völlig überdimensionierten riesenkirche, naja sie ist vielleicht nicht ganz so groß wie das Ulmer Münster, aber neben den kleinen Dorf Häuschen wirkte sie deutlich größer. Hier gab es auch einen der letzten Donauabschnitte, der nicht eingedeicht war und in den Donauwiesen tummelte sich eine ganze Schar von wildcampern, da das hier geduldet wurde. Wir haben hier ein Münchener Pärchen kennen gelernt, die hier regelmäßig mit ihrem Bully und dem Hund übers Wochenende zum Campen herkommen.
Am nächsten Tag waren es nur noch 50km bis Passau, die wir schnell gefahren sind und haben dann den restlichen Tag damit verbracht uns die Sehenswürdigkeiten der Drei-Flüsse-Stadt zu geben und den abgebrochenen Ständer an Janas Fahrrad zu reparieren.








Ein paar Bilder aus der „Weltenburger Enge“/“Donaudurchbruch“

















